|
Die Abkürzung ADHS steht für:
Aufmerksamkeits- Defizit- Hyper- (Hypo)aktivitäts- Syndrom
ADHS ist eine neurobiologische Störung,
die von der Wissenschaft mit einem fehlerhaften Hirnstoffwechsel
erklärt wird. Die Botenstoffe im Gehirn spielen dabei nach
bisherigen Erkenntnissen eine entscheidende Rolle. Bei ADHS
ist dieses Zusammenspiel des Stoffwechsels je nach Ausprägung
stärker oder weniger stark gestört. Dadurch entstehen
in jedem Fall erhebliche Beeinträchtigungen der Konzentration,
der Daueraufmerksamkeit und Störungen der Impulskontrolle,
die teilweise auch verbunden mit motorischer Hyperaktivität
oder Unruhe ist.
Eine unbehandelte ADHS, kann störendes
Verhalten am Arbeitsplatz, in Schule und Familie, starke Verträumtheit,
Entwicklungs- und Lernstörungen und später auch Drogensucht,
Depressionen, Angststörungen und andere Beziehungs- oder
Verhaltensstörungen hervorrufen.
Vielleicht ist es besser, wenn man in ADHS
keine Krankheit sieht, sondern eher eine Eigenschaft, mit der
die betroffene Person ausgestattet ist. ADHS soll auch keinesfalls
eine Entschuldigung für etwaiges Fehlverhalten sein, vielmehr
eine Erklärung dessen.
Um die sich durch ADHS ergebenden Probleme
der Betroffenen auszugleichen, gibt es Hilfen verschiedener
Art. So kann meist von der medizinischen Seite und insbesondere
bei Kindern, sowohl medizinisch als auch von der schulischen
und erzieherischen Seite geholfen werden. Es ist nicht immer
leicht, aber es lohnt sich!
ADHS bei Kindern
ADHS
bei Erwachsenen
nach oben
|